- Dampfentwickler
Der drucklose Dampfentwickler ist eine Einrichtung für die ergänzende Produktion des technologischen Dampfes für die PPP-Bandöfen. Bei der richtigen Wahl der Fermente und Teige, mit dem Ziel die nötige Dampfmenge in der hydrothermischen Zone des Backofens zu minimieren, wird der erwähnte Dampfentwickler ausreichende Dampfmenge, vor allem für die Abdeckung des Bedarfs am technologischen Dampf bei Öfen mit kleineren Backflächen, produzieren. Die Installation des BVP beeinflusst nicht die Backeigenschaften des Ofens (Gleichmäßigkeit des Backens, Backkurve usw.).
Der Dampfentwickler ist ein zylindrischer Körper mit zwei Mänteln, wegen der Verringerung der Wärmeentweichung in die Bäckereiräume an der Außenseite isoliert. Zwischen den zwei Mänteln ist Wasser/Dampfraum, durch die Mitte des inneren Mantels brennt die Flamme des Brenners. Dach dem Durchgang der Abgase durch den inneren Mantel des Dampfentwicklers treten die Abgase in den eigentlichen Backofen ein. Dieses Einordnungssystem ist im Vergleich mit der Dampfproduktion in den klassischen, unabhängigen Dampfentwickler energetisch günstiger, denn für die Dampfproduktion und die Ofenbeheizung das gleiche Heizsystem benutzen, wodurch bei jedem installierten Dampfentwickler einen Kaminverlust erspart wird.
Für die Ofenbeheizung ist es günstiger, den Dampf aus dem BVP, der den Dampf früher entwickelt (nach ca. 1/2 Stdn.), außerhalb des Ofens abzuleiten. Dieses Ableiten des Dampfes ist über das auf der Dampfleitung des BVP installierte Dreiwegeventil möglich. Den Dampf leiten wir so z.B. in den Gärschrank ab und wenn es nicht anders geht – in die Außenatmosphäre. Ein leichter Nachteil dieser Einrichtung sind die erhöhten Serviceansprüche und die Länge der Lebensdauer in Abhängigkeit von der Qualität des verwendeten Wassers.
Druckloser Dampfentwickler (Anschlussschema):

1: Brenner
2: Entwicklerkörper
3: Pegelstandsensor
4: Versorgungstank mit Schwimmer
5: Wasserzähler
6: Kugelhahn
7: Fülltrichter
8: Reinigungsöffnung
9: Ofenisolierung |
10: Wassersicherung
11: Dreiwegeventil, nicht sperrbar
12: Bestehende Dampfzufuhr
13: Entschlammventil
14: Entschlammwanne
15: Dampfzufuhr zu Dampfrohren
16: Kugelhahn
17: Drosselhahn |
- Typen der Backbänder
Die PPP-Öfen können mit verschiedenen Backbandtypen in Abhängigkeit von den geforderten Bandeigenschaften, dem gebackenen Produkt und weiter von den finanziellen Möglichkeiten des Kunden aufgerüstet werden.
Netzbandband: es handelt sich um die am breitestens verbreiteten und preislich günstigsten Bandtypen, die sowohl zum Backen der Produkte auf Blechen oder in Formen, als auch der freigeschobene, direkt auf dem Band gebackene Erzeugnisse verwendet werden können.
Mit diesen Bändern kann jeder PPP-Ofentyp und jede PPP-Ofengröße aufgerüstet werden. Das Band besteht aus querliegenden Drahte in bestimmten Abständen, auf denen Drahtspiralen aufgewickelt sind, die unterschiedliche Wicklungsdichte haben können und aus Draht mit verschiedenen Ausmaßen und Arten (flach, rund u.ä.) bestehen können.


Stahlband:es handelt sich um das Ganzmetall-Blechband, das in der Regel in den Öfen zum Backen von dünnflüssigen Teigen, z.B. Biskuitsteige verwendet wird und weiter ist es für die schmalen Öfen mit nicht standardmäßigen, großen Längen des Backraumes bestimmt. Es findet seine Verwendung vor allem in den Konditorei-, aber auch in den Gebäckbetrieben.
Diese Bänder können auch als perforierte Bänder geliefert werden, aber ihre Verwendung muss angesichts des Charakters und der Technologie des Backprodukts abgewogen werden.


Ketten-Lamellenband: es handelt sich um das Ganzmetall-Band, das aus Blechplättchen – Lamellen besteht, die in die querliegenden, mit den seitlichen Führungsketten verbundenen Drahte eingesetzt sind. Sie sind sowohl für die Standards- oder Schmal-Öfen als auch für unsere Hochtemperatur-Voröfen geeignet. Diese Bänder zeichnen sich durch die gleichmäßige Oberfläche und die höhere Wärmespeicherfähigkeit aus, was außer anderem für die Bildung von stärkeren, unteren Kruste der Backprodukte vom Vorteil ist. Deshalb kann es hier erwähnt werden, dass man sie auch für einen weniger kostspieligen Ersatz der Bänder aus Granitplatten halten kann.
Drahtband: diese Bandtypen sind vor allem für größere Öfen geeignet, wo auf den Blechen oder in den Formen gebacken wird. Diese Bänder zeichnen sich durch höhere Tragfähigkeit und bei den PPP-Öfen mit Durotherm ermöglich ihre Konstruktion bessere Wärmeleitung in das gebackene Produkt, was z.B. beim Backen von Toastbrot in den Formen günstig ist.
Granitplattenband: diese Bandart ist aus den in den Bänkchen eingesetzten Granitplatten gebildet. Diese Bänkchen sind wiederum an den Seiten mit massiven Führungsketten verbunden. Sie sind sowohl für die Standards- oder Schmal-Öfen, als auch für unsere Hochtemperatur-Voröfen geeignet. Dieses Band zeichnet sich vor allem durch seine gleichmäßige Oberfläche und die höchste Wärmespeicherfähigkeit im Vergleich mit anderen Bändern aus, was außer anderem für das Backen von Produkten mit stärker, unterer Kruste, aber auch für eine Reihe anderer Backprodukte vom Vorteil ist.
- Bandreinigung und -ölung
Diese Einrichtungen werden vor allem bei den schmalen Öfen mit Stahlband verwendet.
Ölung: der Ofen kann am Einlauf wahlweise mit halb- oder vollautomatischer Einrichtung zur Ölung des Stahlbands bestückt werden, die das Anbacken der Produkte am Band verhindert.
Reinigung: es handelt sich um die hinter der Antriebswalze des Stahlbands angebrachte Bürste, die durch ihre Rotationsbewegung die restlichen, angebackenen Verunreinigungen vom Planschettenband entfernt.
- Einlaufss- und Auslaufsverlängerung
Wahlweise können die PPP-Öfen mit einer Verlängerung sowohl des Einlaufs- als auch des Auslaufsteils aufgerüstet werden.
Beim Einlaufsteil ist das z.B. bei der Montage einer Einrichtung zum Anscheiden der Produkte gemeinsam mit der automatischen, vertikalen Bestückung aus dem Gärschrank sinnvoll, oder bei der Verwendung einer Vordampfzone, oder wegen einer ganzen Reihe anderer Gründe.
Die Einlaufsverlängerung kann mit einer beheizten „Nase“ aufgerüstet werden (angebracht unter dem Backband), die einer schnelleren Durchwärmung des Bandes vor dem Einfahren in den Ofen hilft. Sie kann unterschiedliche Längen, je nach der Länge der Verlängerung, haben.
Die Verlängerungen beider Ofenteile werden in verschiedenen Längen und Breiten, die sich nach der Ofenbreite richten geliefert und sind für alle von uns gefertigte und gelieferte PPP-Öfentypen verfügbar.
- Vordämpfen
Es handelt sich sowohl um das unmittelbar an den Eingang zum Ofenbackraum anschließende Vordämpfen als auch um die vor dem Ofeneingang einzeln angebrachte Vordampfkammer. Die Länge dieser Vordampfzone wird im Hinblick auf die geforderte Produktionstechnologie gewählt und unter Berücksichtigung dieser Länge wird auch die Anzahl der installierten Dampfrohren angepasst.
Der Hauptvorteil der Verwendung dieses Vordämpfens ist der, dass das Produkt in einer „kalten“, nicht beheizten Kammer vor dem Ofen gedämpft wird, wodurch eine bessere Anhaftung des Dampfes an dem Produkt erreicht wird und damit auch die effektivere Dampfnutzung. Die Verwendung der Vordämpfung ist sowohl bei der Produktion der rein Roggen-Brote oder Roggen-Weizen-Brote geeignet, als auch für eine Reihe von anderen, ganz unterschiedlichen Produkten, unter Berücksichtigung lokaler Gewohnheiten und eingelebter Produktionstechnologien des Kunden.
Die Standardlänge des an dem Ofeneingang installierten Vordämpfens ist 650 mm und die Einrichtung beinhalten drei doppelmantelige Dampfrohre mit 100% Kondensatableitung.
Dieses wählbare Zubehör ist für alle Typen und Größen der PPP-Öfen verfügbar.
Vordämpfen mit drei Dampfrohren, installiert am Ofeneinlauf, unmittelbar an den Ofenbacktunnel:

Vordampfkammer mit größeren Ausmaßen mit fünf Dampfröhren, angebracht einzeln vor dem Ofeneingang:
- Verlängerte Beschwadungszone
Die PPP-Öfen sind am Anfang der Backkammer standardmäßig mit hydrothermischer Beschwadungszone, mit der Länge von 900mm, mit drei Dampfröhren ausgestattet. Diese standardmäßige Dampfzone kann mit Hinblick auf die Größe der Backfläche und die technologischen Anforderungen der gebackenen Produkte auf eine Länge bis zu 1275 mm verlängert und mit bis zu sechs Dampfrohren ausgestattet werden.
Dieses wählbare Zubehör ist für alle Typen und Größen der PPP-Öfen verfügbar.
- Heißluftblende
Die Heißluftblende wird zum Trennen der hydrothermischen Dampfzone von der Einbackzone des Ofenbacktunnels verwendet. Das ist vor allem dort vorteilhaft, wo das Auftreten des Dampfes außerhalb der hydrothermischen Ofenzone ungewollte Wirkung auf das gebackene Produkt haben könnte. Weiter kann diese Blende auch bei Öfen ohne Dampfzone verwendet werden und ihr Sinn liegt dann in der Erhöhung des Ausbackens der gebackenen Produkte und dadurch in der Leistungserhöhung des ganzen Ofens, erreicht durch die Beifügung der Konvektionskompetente des Wärmeübergangs zu der klassischen Strahlenkomponente. Die Blende kann nach belieben aus- oder eingeschaltet werden, gegebenenfalls kann die Menge der in den Backraum geblasenen Heißluft reguliert werden. Die Heißluftblende besteht aus einem hinter der Dampfzone angebrachten Rohr mit Düsen, die Heißluft wird durch die Düsen in die Richtung zur hydrothermischen Dampfzone gedruckt, wodurch das ungewollte Entweichen des Dampfes in den Hinterteil des Ofenbacktunnels verhindert wird. Das Rohr der Heißluftblende ist an eine durch die Vermischkammer des Ofens geführte Spiralleitung angeschlossen, wo die in ihr strömende Luft aufgewärmt wird. Diese Leitung führ dann weiter zu dem an dem Brennerturm angebrachten Ventilator. Dieser Ventilator ist am Einlaß mit einer Drosselklappe ausgestattet, die die Regulierung der in die Heißluftblende geblasenen Heißluftmenge ermöglicht. Diese Luft ist üblicherweise frei aus der Bäckereiumgebung aufgesaugt und das ganze System ist gasdicht von dem Ofenheizsystem abgetrennt, damit die Abgase von dem Heizsystembrenner nicht in den Ofenbacktunnel entweichen könnten.
Dieses wählbare Zubehör ist für alle Typen und Größen der PPP-Backöfen verfügbar. Für elektrisch beheizte Öfen ist aufgrund ihrer Konstruktion diese Einrichtung nicht verfügbar.
Schema der Heißluftblende:

- Beschwadung
Die Beschwadung der Produkte kann wahlweise am Ofeneinlauf oder –auslauf angebracht werden. Wir können hier deshalb über die Bechwadung der rohen oder der gebackenen Produkte reden, wo die Funktion solcher Einrichtung im Bespritzen der Produkte mit dem durch eine Düse fein versprühten Wassernebel besteht. Diese Einrichtung ist für alle Typen und Größen der PPP-Backöfen verfügbar.
Die Beschwadung der rohen Produkte am Ofeneinlauf wird für die Reduzierung der Oberflächetemperatur der in den Ofenbacktunnel mit einer Dampfzone einlaufenden Produkte benutzt, wodurch die Effektivität des ganzen Dampfprozesses erheblich erhöht wird. Das Prinzip besteht in der besseren Haftung des Dampfes auf dem Produkt durch die über längere Zeit gehaltene niedrigere Oberflächetemperatur.
Die Beschwadung der Fertigprodukte am Ofenauslauf wird hauptsächlich zum Erreichen eines größeren Glanzes und eines attraktiven Gesamtaussehens des gebackenen Produktes benutzt.
- Vorheizen des Backbandes
Die PPP-Öfen werden standardmäßig mit dem Vorheizen des Backbandes nicht aufgerüstet, weil sich der Rücklauftrum des Bandes unter dem unteren Heizkörper befindet, der genauso wie das ganze Ofenheizsystem in dem isolierten Bereich des Ofens untergebracht ist. Dank dieser Konstruktion kommt es auf dem Rücklauf zum Ofeneinlauf nicht zum Abkühlen des Bandes und dadurch zum unerwünschten Wärmeentweichen in die Bäckerei. Die einzigen Stellen, wo es zum Abkühlen des Bandes über unerlässlich kurze Zeit durch sein Auslaufen aus dem isolierten Bereich kommt, ist der Ofeneinlauf und Ofenantrieb.
Wenn es notwendig ist, die Bandtemperatur am Ofeneinlauf gegenüber Standardtemperaturen um ca. 50°C zu erhöhen, ist es möglich, alle PPP – Öfentypen wahlweise mit dem Vorheizen des Bandes nachzurüsten, dessen Intensität einfach mit der Hilfe der getrennten, stellbaren Heizblenden zu regulieren ist. Zum intensiven Aufwärmen des Bandes kommt es in dem vorderen Ofenteil, dicht vor seinem Übergang aus dem isolierten Bereich in den unteren Teil des Ofeneinlaufs.
Bei der Verwendung der Verlängerung des Ofeneinlaufs mit der verlängerten, beheizten Nase, die unter dem Transportband untergebracht ist und greift bis in den Ofeneinlauf, in Kombination mit dem Vorheizen des Bandes kann die höchst mögliche Bandtemperatur am Ofeneinlauf und der untere Wärmeübergang in das Produkt noch vor dem eigentlichen Eintritt des Produkts in den Ofenbacktunnel erreicht werden.
- DUOTHERM
Der duothermische Umlauf ergänzt die Strahlungskomponente des Wärmeüberganges in das Produkt im PPP – Ofen um die Konvektionskomponente.
Durch diese Ergänzung wird die Ofenleistung erhöht, die Flankenverfärbung des bebackenen Produktes wird besser, die notwendige Backzeit wird kürzer, der Prozentsatz des Ausbackens wird erhöht, die Wärmeaustauschfläche der Ofenheizkörper wird größer.
Auf dem folgenden Bild sind zwei zirkulierende Wärmekreise dargestellt.
Der erste ist der Heizkreis - Zyklotherm – der die Wärmequelle für das Backen ist. Er besteht aus dem Brenner 1) mit Flamme 2) und Mischkammer der heißen und wärmen Abgase 3)
Die vermischten Abgase sind durch die Kanäle 4) zu oberem 5) und zu unterem 6) Heizkörper des Backtunnels transportiert.
Nach dem Erfüllen der Funktion – Wärmeabgabe auf Strahleweise – sind die abgekühlten Abgase abgesaugt durch die Kanäle 7) zur Saugmuffe des „Ofenherzens – Umlaufventilator“ 8).
Der bläst die abgekühlten Abgase wieder in die Mischkammer und der ganze Zyklus wiederholt sich „unendlich„.
Hier kreisen die Rauchgase!!!
Der zweite Kreis – duotherm – hat mit dem ersten Kreis druckmäßig nichts gemeinsames und ergänzt und erweitert nur den Wärmeübergang um die Konvektionskomponente. Er besteht abwechselnd aus dem rechten und linken Kurzkreis. Die Quelle für das Druckgefälle ist wieder Niedrdruckventilator DN 300 mm mit Elektromotor 10)
Die Saugmuffe 11) des Ventilators saugt abwechselnd aus der rechten und der linken Flanke des Backtunnels und durch die Ausgangsmuffe 12)
treibt er das Backmedium (im weiteren nur Medium) durch den unteren Querkanal bis zu den Auspuffmuffen 13) mit einem Durchschnitt 2“. Auf diesem Wege wird das Medium wärmer. Das Medium tritt durch das Netzband, durch die Lücken zwischen den Produkten durch, wobei die Wärme extrem an die umströmte Produktflanken abgegeben wird.
Das Medium 14) wird wiederum mit der Saugmuffe 11) aufgesaugt.
Der ganze Zyklus wiederholt sich „unendlich„. Für Stahlband und bei Kundenforderungen kann das untere Duotherm vertauscht werden oder durch das obere Duotherm ergänzt werden.
Hier kreist das Medium – die das Produkt umgebende Heißluft!!!
Dieses System ist für alle Typen und Größen der PPP-Öfen verfügbar. Bei allen Öfen handelt es sich um das untere Duotherm, außer den Öfen mit vollem Stahlband, wo aufgrund der Undurchlässigkeit des vollen, nicht perforierten Stahlbands das obere Duotherm verwendet wird.
- Vollautomatische Steuerung
Die vollautomatische Ofensteuerung bedeutet, dass der Ofen mit einem PC Typ Simatic S7-300 oder mit einem ähnlichen System aufgerüstet ist und der ganze Ofen mit Hilfe eines Touchscreen auf dem Steuerpult gesteuert ist.
In diesem Rechner können bis zu 48 Rezepturen gespeichert werden, wo jede Rezeptur folgendes beinhaltet: die Einstellung der Wärmekurve im Ofenbackraum mit Hilfe der durch Servoantrieb gesteuerten Schiebern der Oberhitze und Unterhitze, weiter dann den Schiebern für den Abzug der überflüssigen Dämpfe aus dem Backraum, das Einschalten und die nachfolgende automatische Regulierung der zugeführten Dampfmenge, die Einstellung der Backzeit und die Steuerung der weiteren, auf dem Ofen installierten ergänzenden Einrichtungen. Das PC-Programm umfasst selbstverständlich auch den automatischen Betriebanlauf des Ofens und sein sicheres und schonendes Abstellen beim Abstellung der Produktion oder beim geplanten Service.
Weiter überwacht der Steuerungsrechner in den vom dem Hersteller eingestellten Zeitabständen den notwendigen Service und die Kontrolle der Sicherheitseinrichtungen des Ofens, die den störungsfreien Betrieb des PPP-Ofens gewährleisten, weiter wertet er alle beim PPP-Öfenbetrieb entstandene, nicht standardmäßige Ereignisse aus und speichert sie.
Die Bedienung der so aufgerüsteten Öfen läuft nur mit Aussicht und eine ständige Kontrolle der Einstellungen und des Betriebes des Ofens ist nicht notwendig.
Im Rechner können auch Zutrittsrechte eingestellt werden, d.h. dass man durch das Passwort einstellen kann, wer für die Rezepturänderungen berechtigt ist, wer die Durchführung des vorgeschriebenen Services bestätigen kann, wer wichtige Systemeinstellungen ändern darf und wer nur die geforderte Rezeptur einstellen und den Backofen Einschalten oder Ausschalten darf.
So ein Steuerungssystem kann auch an das Datennetz angeschlossen werden und so kann man den Ofen über Fernübertragung steuern und überwachen, Energieverbrauch in Abhängigkeit von den Betriebszeiten und gebackenen Mengen auswerten und dadurch ganz einfach die Betriebskosten des Ofens und der ganzen Produktionslinie verfolgen.




Mit diesem Steuerungssystem können alle Typen und Größen der PPP-Öfen aufgerüstet werden. Weiter kann der Ofen nur mit dem Steuerungsrechner mit Touchscreen aufgerüstet werden. In diesem Fall dann ohne die durch die Servoantriebe automatisch gesteuerten Schieber, wo aber über die Rezepturen nur die Brennerleistung und die Backzeit eingestellt werden kann, die Einstellung der Wärmekurve, der Regulierung der zugeführten Dampfmenge und weitere Einstellungen müssen dann von der Hand durchgeführt werden.
- STIR - Technologie
Es handelt sich um eine patentierte, keramische Schicht, mit der wir in der Regel den zweiten, den dritten, gegebenenfalls den vierten Ofenkörper aufrüsten. Diese spezielle, keramische Schicht beschleunigt erheblich das Durchwärmen der Krume beim gebackenen Produkt, als es beim üblichen, konventionellen Backen der Fall ist. Dadurch kommt zum Verminderung des Backverlustes, das gebackene Produkt wird größer, seine Qualität wird besser, seine Frische wird verlängert und die Backzeit wird um ca. 15% kürzer. Bei Keksen wird die Zeit in Abhängigkeit von der gebackenen Produktsorte und der Länge der STIR Zone um bis zu 30% kürzer.
Dieser wählbare Zubehör ist für alle Typen und Größen der zyklothermischen PPP-Öfen verfügbar.
Für detaillierte Informationen über die STIR-Technologie und ihre Nutzungsmöglichkeiten besuchen Sie bitte die Internetseiten des Herstellers.
Die Wirkung der beiden Formen der zugeführten Wärme ist technologisch ganz unterschiedlich und ist für den Backprozess, für seine Geschwindigkeit und für die Eigenschaften des fertigen Backproduktes entscheidend. Die Konvektionswärme dringt in das Produkt von der äußeren Oberfläche in der Richtung zum Teigkern ziemlich langsam, weil der Teig niedrige Wärmeleitungsfähigkeit hat. Aufgrund dessen wird der Kern auf die für die Bildung und Stabilisierung der Krume notwendige Temperatur über die Zeit von 11 - 15 Minuten aufgewärmt, in Abhängigkeit von der Dicke des Teigstücks. Während dieser Zeit ist die Oberfläche des Produktes intensiv aufgewärmt und eine starke Kruste wird gebildet, derer Qualität nur durch Dämpfen beeinflusst werden kann.
Transformierte, selektierte Infrarotstrahlung dringt umgekehrt sehr schnell zum Kern des Teigstücks, der die zur Bildung der hochwertigen Krume notwendige Temperatur (cirka 97 °C) innerhalb von 4 bis 5 Minuten erreicht. Aufgrund dessen wird die Kruste auf der Produktoberfläche langsamer gebildet und sie ist dünner und durchgebacken je nach der Regulierung der Zufuhr der Konvektionswärme, d.h. der Wärme der Dampf-Luftmischung. Das Ergebnis ist dann das Produkt mit günstigen Geschmackmerkmalen, das länger seine Frische behalten kann und dadurch auch bessere Lagerfähigkeit besitzt.

1 - üblicher Tunnelofen
2 - STIR - Technologie
Zeitunterschied der Beendigung der Krumestabilisierung:

Daraus resultiert sich also auch die Möglichkeit der wirksamen Beschleunigung des Backprozesses und dadurch auch die Erhöhung der Ofenleistung. Ihre Größe ist direkt von dem prozentuellen Anteil der mit dem STIR – Strahler aufbereiteten Fläche abhängig.
Das bedeutet, dass man bei der Verwendung der STIR-Technologie an den PPP – Öfen für die gleiche Leistung kleinere Öfen verwenden und dadurch die Investitionskosten senken kann.
- Nutzung der Abfallwärme

Diese Einrichtung dient zur Nutzung der Abfallwärme und nach den Bedürfnissen der Bäcker wird so gewonnene Wärme für das Warm- und Technologiewasseraufbereitung, zum Beheizen der Räume und für die Klimaanlagen benutzt.
Unsere Firma benutzt und liefert zurzeit die Tauscher von der deutschen Firma NET, die wir herzlich empfehlen können. Die Wirksamkeit dieser Einrichtung konkurriert sehr gut mit den eingeführten inländischen und ausländischen Lieferanten, wobei bei dieser Einrichtung kein Eingriff in das Zyklotherm des Ofens notwendig ist und deshalb drohen dabei keine kritischen Situationen. Für eine optimale Entscheidung muss die Leistungsaufnahme des Bandofens vor dem Einsatz dieser Einrichtung zur Nutzung der Abfallwärme - und nachher mit ihr gemessen werden. Bei der Verwendung unpassender Einrichtungstypen für die Nutzung der Abfallwärme kann es zur Erhöhung des Gasverbrauchs des Ofens kommen und dadurch zur Abwertung des ganzen Systems. Die NET-Einrichtung hat einen großen Vorteil - der Service ist minimal. Weiter hat sie auch noch den Vorteil, dass keine Betriebsfüllungen getauscht werden müssen und das Wasser muss nicht nachgefüllt werden (die Betriebskosten werden also minimalisiert), es müssen also in der Bäckerei keine großen Rohren mit Abgasen installiert werden und deshalb ist der Betrieb dieser Einrichtung bedeutend sicher, billiger und zuverlässiger, es entsteht kein Problem mit dem Abwasser. Bei Verwendung einiger Typen der Einrichtungen für die Nutzung der Abfallwärme muss festgestellt werden, dass je höher die Wirksamkeit dieser Einrichtung ist, um so niedriger ist dann die Wirksamkeit des zyklothermischen Ofens, was bei der von uns gelieferten Technologie nicht gesagt werden kann.
Nicht zuletzt muss noch erwähnt werden, dass der Preis der NET-Einrichtung in der Regel halb so hoch ist, als die Preise für die Einrichtungen der bestehenden, vorderen Lieferanten.
Die Firma J4 bietet bis jetzt nur die NET-Tauscher mit kleinem Verteiler für den Anschluss des Primärkreises des tragenden Mediums. Der Anschluss des Tauschers an den primären Zirkulationskreis und weitere damit zusammenhängende Technologien sind in unserer Standardlieferung nicht mehr mit einbezogen. Bei Interesse um komplexe Ausarbeitung und Lieferung der Technologie für die Nutzung der Abfallwärme können wir Gesellschaften empfehlen, die sich mit dieser Problematik komplexer beschäftigen.
(siehe. www.ventos.cz)
Die Einrichtung für die Nutzung der Abfallwärme kann bei alle Typen und Größen der zyklothermischen PPP-Öfen benutzt werden, mit Ausnahme der elektrisch beheizten Öfen.

- Ersatzteile für die PPC-Backöfen
Im Jahre 2007 übernahm die Firma J 4 s.r.o. die gesamte technische Dokumentation, inklusive der Schutzmarken, und wurde so zu der einzigen, rechtmäßigen Nachfolgerin der erloschenen Gesellschaft Továrny mlýnských strojù Pardubice (TMS), die in den Jahren 1973 – 1998 die Backöfen produzierte und sie in die ganze Welt lieferte. Unsere Firma beschäftigt sich deshalb bis Heute nicht nur mit dem Service und der Herstellung der Ersatzteile für die PPC-Öfen, aber auch mit Modernisierung und mit weiteren, geforderten Änderungen dieser Öfentypen.
